Leichtathletik-Gemeinschaft
Alheimer
Rotenburg-Bebra e. V.
Leichtathletik • Lauftreffs • Nordic Walking • Gymnastik
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Neben dem leistungssportlichen Bereich bieten wir auch die altersgerechte sportliche Betätigung in Lauf-, Nordic Walking- und Gymnastikgruppen an.
Nach der hitzebedingten Absage der Süddeutschen Meisterschaften nutze Emila Wischer verschiedene Gelegenheiten um ihre gute Form auch auf die Strecke zu bringen. Neben einer Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit, die bereits in schlagweite für die DM-Norm lag, wollte sie eben diese Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften erreichen. Diese liegt in 2026 bei 02:17,20 Minuten.


Den ersten Startschuss des Tages gab Bebras Bürgermeister Stefan Knoche ab. Er beehrte das Abendsportfest der LG Alheimer, welche 2026 seine bereits 30. Auflage feierte. Die heißen Temperaturen machten die Wettkämpfe zu einer Herausforderung für alle Teilnehmenden, aber auch für die insgesamt knapp 40 Helfer. Dank der guten Organisation von Wettkampfleiter Thomas Kunz war das Abendsportfest ein voller Erfolg. So gab es einige nationale Spitzenleistungen und eine Vielzahl an Ergebnissen, die in Hessen einen einstelligen Bestenlistenplatz garantieren. Temperaturbedingt gab es noch einige kurzfristige Absagen, so dass die 36 anwesenden Vereine statt der gemeldeten 155 nur 138 Sportlerinnen und Sportler an den Start brachten.

Bei kräftigem Gegenwind von -1,3 m/s lief Emilia Wischer die 200 Meter in 27,68 Sekunden. Die Hersfelderin nutzte den weiteren Abend noch für einige Trainingsläufe auf der Bahn. Tom Schneider sprintete in der U18 zum Sieg, er kam in 12,83 Sekunden ins Ziel. Am späteren Abend machte ihm die Hitze zu schaffen. Im 800 Meter-Lauf musste er in der letzten Runde etwas abreisen lassen und sich im internen Duell Ben Sandrock geschlagen geben. Der fünfzehnjährige Weiteröder kam in 02:13,78 Minuten ins Ziel und stößt damit wieder in die Top 10 in Hessen vor. Im Sprint gab er mit 12,72 Sekunden auch ein gutes Bild ab.
Johanna Schmidt gelangen gleich zwei Bestleistungen. Im Weitsprung gelang ihr ein Satz auf 4,80 Meter, die halbe Stadionrunde absolvierte sie in
28,26 Sekunden. Levi Horak sicherte sich den Sieg im Speerwurf der M12. Mit 22,17 Metern gelang ihm im ersten Versuch direkt eine Bestleistung. In der M60 stieß Uwe Krah 11,88 Meter. Trotz nur
zwei gültiger Versuche war dieser Stoß Saisonbestleistung.
Der 20.06.2026 markierte – insbesondere für die U14 – mit den Nordhessischen Einzelmeisterschaften der Jugend einen wichtigen Termin im Wettkampfkalender. Im Eilsestadion gelangen dem LGA-Nachwuchs insgesamt 13 Podiumsplatzierungen, darunter vier Siege. Nicht nur die Platzierungen, sondern auch die Ergebnisse bei den Titelkämpfen an der Werra waren äußerst erfreulich.

Johanna Schmidt lief im Sprint Finale der W15 zum zweiten Rang. Die Bebranerin kam in 13,72 Sekunden ins Ziel. Die nächste Bestleistung gab es für sie an der Sprunggrube. 4,79 Meter im vierten Versuch besorgten ihr den Bronzerang. Im 300 Meter-Lauf duellierte sie sich mit der Nummer drei im HLV, Sophia Stephan vom TSV Korbach, die sich auch durchsetzte und den Titel in die Hansestadt brachte. In 45,55 Sekunden kam Johanna ins Ziel. Damit konnte sie nicht ganz an die schnelle Zeit aus Mörfelden anknüpfen, sicherlich geschuldet den steigenden Temperaturen im Tagesverlauf.

Im Sprint der M12 errang Levi Horak einen Podestplatz. In 11,69 Sekunden bewältigte er die 75 Meter und wurde Dritter. Im Weitsprung hatte der noch elfjährige JGS-Schüler im Vorkampf einige turbulente Anläufe zu verkraften. Ab dem vierten Versuch gelang dann aber der Absprung mit dem richtigen Bein und er konnte sich im letzten Versuch mit 3,80 Metern bis auf einen Zentimeter an Rang drei heranschieben. Hinter Hiyab Ogbazion vom SSC Vellmar wurde er zudem Zweiter im Hochsprung.
Am 13. und 14. Juni beherbergte das frisch fertiggestellte Herrenwaldstadion in Stadtallendorf die hessischen Meisterschaften im Blockmehrkampf. Die neue Tartanbahn wurde nur eine Woche zuvor beim Lightning 10k-Meeting eingeweiht und versprach gute Ergebnisse. Mäßiges Wetter und eine abenteuerliche Zeitplanung erschwerten die ganz großen Glanzmomente. Ida Schneider (W13) im Block Wurf und Luisa Schmidt (W12) im Block Sprint/Sprung repräsentierten zwei Bebranerinnen die LGA unter fast 500 Teilnehmern.

Los ging es für beide im Hürdensprint. Mit einem eher defensiv gestalteten Rennen gelang Luisa trotzdem eine Zeit nahe der Bestleistung. Sie kam in 11,67 Sekunden ins Ziel. Ida kam von Beginn an gut ins Rennen und spurtete zum Laufsieg in 11,32 Sekunden. Ein gelungener Auftakt. Anschließend trennten sich die Wege, für Luisa ging es direkt weiter an die Sprunggrube, Ida hatte die erste größere Pause. Der recht böhige Wind auf der Außenanlage machte die Anlaufgestaltung zu einer echten Herausforderung. Mit 3,80 Metern konnte Luisa nicht ganz die angepeilte Weite jenseits der vier-Meter-Marke erreichen.

Im Anschluss an die erwähnte Pause war Ida im Diskusring gefordert. Bei kräftigem Gegenwind konnte sie den Diskus nicht ganz passend für diese Bedingungen anstellen. Mit 14,40 Metern gelang ihr trotzdem ein solider Versuch. Nun folgte auch für die 31 Athletinnen des Blocks Sprint/Sprung eine größere Pause. Der eigentlich geplante Hochsprung wurde zurückgestellt, um die freie Sprintbahn zu nutzen. So hatten beide LGAlerinnen die 75 Meter als dritte Disziplin. Mit teils kräftigem Rückenwind flitzten sie zu Bestleistungen. Luisa näherte sich in 11,04 Sekunden der 11-Sekunden Barriere, Ida konnte sie in 10,99 Sekunden erstmals unterbieten.
Das letzte Mai Wochenende bot mit den Landesmeisterschaften in Darmstadt der Aktiven und der Jugend U16 ein sportliches Highlight der Saison. Mit mehr als 800 Athletinnen und Athleten war die dreitägige Veranstaltung, am Freitagabend gab es bereits die Titelkämpfe im Stabhochsprung, gut besetzt. Mit Emilia Wischer, Johanna Schmidt und Paul Riemenschneider war auch die LG Alheimer gut vertreten. Ähnlich wie im vergangenen Jahr in Gelnhausen waren am Freitag und Samstag sehr sommerliche Bedinungen vorzufienden, am Sonntag jedoch gewitterbedingt immer wieder Wettkampfunterbrechungen.

Paul Riemenschneider trat, wie auch bei den hessischen Hallenmeisterschaften, im Sprint und im Kugelstoßen an. Im Vorlauf verbesserte der Baumbacher seine persönliche Bestzeit deutlich und kam in 12,98 Sekunden ins Ziel. Damit hatte er die zehntschnellste Zeit der Vorläufe inne und qualifizierte sich für die Zwischenläufe. Hier konnte er leider nicht ganz an den vorherigen Lauf anschließen, mit 13,21 Sekunden verpasste er das Finale. Gute fünf Minunten nach dem Zieleinlauf war Paul auch schon wieder im Callroom für das folgende Kugelstoßen gefragt. Das Einstoßen gelang dem JGS-Schüler sehr gut, doch dann konnte er nicht so richtig in den Wettkampf finden. Als Achter zog er knapp in den Endkampf ein, im fünften Versuch gelang ihm dann ein guter Stoß auf 9,73 Meter. Damit schob er sich auf Rang sechs vor und schielte auf den, zu diesem Zeitpunkt nur 27 Zentimeter entfernt liegenden, Bronzerang. Letztlich blieb es bei einem guten sechsten Platz.

