Leichtathletik-Gemeinschaft Alheimer
Rotenburg-Bebra e. V.

Leichtathletik • Lauftreffs • Nordic Walking • Gymnastik


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Angebote für jede Altersgruppe

Neben dem leistungssportlichen Bereich bieten wir auch die altersgerechte sportliche Betätigung in Lauf-, Nordic Walking- und Gymnastikgruppen an. 



Neuigkeiten

Emilia Wischer immer schneller

Nach der hitzebedingten Absage der Süddeutschen Meisterschaften nutze Emila Wischer verschiedene Gelegenheiten um ihre gute Form auch auf die Strecke zu bringen. Neben einer Verbesserung ihrer bisherigen Bestzeit, die bereits in schlagweite für die DM-Norm lag, wollte sie eben diese Norm für die deutschen Jugendmeisterschaften erreichen. Diese liegt in 2026 bei 02:17,20 Minuten.

Aktuell auf Rekordjagd: Emila Wischer
Aktuell auf Rekordjagd: Emila Wischer
Das erste von drei Meetings innerhalb kurzer Zeit war für sie das Läufermeeting in Saarbrücken am 02. Juli. Im ersten von vier Zeitläufen über 800 Meter wurde der Abiturientin die Innenbahn zugelost. Eingangs der ersten Geraden, wo die Mittelstrecklerinnen von ihren Bahnen kommend nach innen laufen dürfen, wurde Emilia von den anderen Teilnehmerinnen stark bedrängt und musste deutlich abbremsen. Sie fand jedoch schnell zurück ins Rennen und belegte in der Gesamtwertung aller Läufe einen ausgezeichneten fünften Platz mit einer persönlichen Bestleistung 2:18,06 Minuten.
Versuch Nummer zwei nur zwei Tage später: Beim Werner-Lösch-Memorial-Track-Meeting der LG Rhein-Wied in Neuwied gewann die Athletin der LG Alheimer die 800 m überlegen mit mehr als 10 Sekunden Vorsprung in 2:17,84 Minuten und verbesserte ihre erst wenige Tage alte persönliche Bestmarke um rund zwei Zehntel, die Norm verpasste sie leider. So nah am DM-Termin ergab sich auch keine weitere Gelegenheit diese anzugreifen, denn der Meldeschluss war bereits einen Tag später. Doch ihre gute Form wollte sie dann doch nochmal auf die Bahn bringen und so fuhr sie - bereits nach den DM - am 15. Juli nach Pfungstadt.
Rasanter Start in Pfungstadt
Rasanter Start in Pfungstadt
Die Abendsportfeste des TSV Pfungstadt stehen traditionell für gut organisierte und hochkarätige Wettkämpfe mit internationaler Beteiligung. Insbesondere die 800 und 1500 Meter Wettkämpfe sind immer sehr gut besucht. In diesem Jahr waren besonders die 800 Meter mit 240 Teilnehmern sehr gefragt. Hier wurden insgesamt 23 Läufe ausgetragen, davon allein zehn Läufe bei den weiblichen Klassen. Die Läufe sind dabei nach Zeiten und nicht nach Altersklassen gesetzt, so dass durchweg ein hohes sportliches Niveau herrscht. Auch hier reihte sich Emilia Wischer von der LG Alheimer Rotenburg-Bebra ein. Sie startete im vierten Lauf, dem ersten ohne internationale Athleten. Sie konnte sich nach dem Start auf der zweiten Position des Teilnehmerfeldes einordnen, die Tempoarbeit übernahm Lisa Petri vom TSV Kirchhain. Diese Konstellation hielt die ersten 550 m, dann stieg Lisa Petri aus und Emilia übernahm die Führung in diesem Zeitlauf. Erst auf den letzten 80 m näherte sich Soumia Broum der LG Eintracht Frankfurt und konnte Emilia auf den letzten Metern abfangen und kam mit einem Schritt Vorsprung ins Ziel. Die Hersfelderin verbesserte ihre persönliche Bestleistung um acht Zehntel auf 2:17,03 Minuten und erreichte damit die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften der U20. Leider genau zehnTage nach Meldeschluss. Nach der hitzebedingten Absage der Süddeutschen Meisterschaften im bayrischen Kitzingen war dies der dritte Wettkampf innerhalb von 14 Tagen, in dem die 19-jährige ihre persönliche Bestzeit steigern konnte.
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Bürgermeister als Starter, fünf Meter Flüge und Dreifachsieg

Den ersten Startschuss des Tages gab Bebras Bürgermeister Stefan Knoche ab. Er beehrte das Abendsportfest der LG Alheimer, welche 2026 seine bereits 30. Auflage feierte. Die heißen Temperaturen machten die Wettkämpfe zu einer Herausforderung für alle Teilnehmenden, aber auch für die insgesamt knapp 40 Helfer. Dank der guten Organisation von Wettkampfleiter Thomas Kunz war das Abendsportfest ein voller Erfolg. So gab es einige nationale Spitzenleistungen und eine Vielzahl an Ergebnissen, die in Hessen einen einstelligen Bestenlistenplatz garantieren. Temperaturbedingt gab es noch einige kurzfristige Absagen, so dass die 36 anwesenden Vereine statt der gemeldeten 155 nur 138 Sportlerinnen und Sportler an den Start brachten. 

Auf der Zielgeraden: Ben Sandrock (885) und Tom Schneider (873)
Auf der Zielgeraden: Ben Sandrock (885) und Tom Schneider (873)

Bei kräftigem Gegenwind von -1,3 m/s lief Emilia Wischer die 200 Meter in 27,68 Sekunden. Die Hersfelderin nutzte den weiteren Abend noch für einige Trainingsläufe auf der Bahn. Tom Schneider sprintete in der U18 zum Sieg, er kam in 12,83 Sekunden ins Ziel. Am späteren Abend machte ihm die Hitze zu schaffen. Im 800 Meter-Lauf musste er in der letzten Runde etwas abreisen lassen und sich im internen Duell Ben Sandrock geschlagen geben. Der fünfzehnjährige Weiteröder kam in 02:13,78 Minuten ins Ziel und stößt damit wieder in die Top 10 in Hessen vor. Im Sprint gab er mit 12,72 Sekunden auch ein gutes Bild ab.

Johanna Schmidt gelangen gleich zwei Bestleistungen. Im Weitsprung gelang ihr ein Satz auf 4,80 Meter, die halbe Stadionrunde absolvierte sie in 28,26 Sekunden. Levi Horak sicherte sich den Sieg im Speerwurf der M12. Mit 22,17 Metern gelang ihm im ersten Versuch direkt eine Bestleistung. In der M60 stieß Uwe Krah 11,88 Meter. Trotz nur zwei gültiger Versuche war dieser Stoß Saisonbestleistung. 

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LGA-Flugshow an der Werra

Der 20.06.2026 markierte – insbesondere für die U14 – mit den Nordhessischen Einzelmeisterschaften der Jugend einen wichtigen Termin im Wettkampfkalender. Im Eilsestadion gelangen dem LGA-Nachwuchs insgesamt 13 Podiumsplatzierungen, darunter vier Siege. Nicht nur die Platzierungen, sondern auch die Ergebnisse bei den Titelkämpfen an der Werra waren äußerst erfreulich.

Dreimal auf dem Podium: Johanna Schmidt
Dreimal auf dem Podium: Johanna Schmidt

Johanna Schmidt lief im Sprint Finale der W15 zum zweiten Rang. Die Bebranerin kam in 13,72 Sekunden ins Ziel. Die nächste Bestleistung gab es für sie an der Sprunggrube. 4,79 Meter im vierten Versuch besorgten ihr den Bronzerang. Im 300 Meter-Lauf duellierte sie sich mit der Nummer drei im HLV, Sophia Stephan vom TSV Korbach, die sich auch durchsetzte und den Titel in die Hansestadt brachte. In 45,55 Sekunden kam Johanna ins Ziel. Damit konnte sie nicht ganz an die schnelle Zeit aus Mörfelden anknüpfen, sicherlich geschuldet den steigenden Temperaturen im Tagesverlauf.

Gewinnt Bronze im Sprint: Levi Horak
Gewinnt Bronze im Sprint: Levi Horak

Im Sprint der M12 errang Levi Horak einen Podestplatz. In 11,69 Sekunden bewältigte er die 75 Meter und wurde Dritter. Im Weitsprung hatte der noch elfjährige JGS-Schüler im Vorkampf einige turbulente Anläufe zu verkraften. Ab dem vierten Versuch gelang dann aber der Absprung mit dem richtigen Bein und er konnte sich im letzten Versuch mit 3,80 Metern bis auf einen Zentimeter an Rang drei heranschieben. Hinter Hiyab Ogbazion vom SSC Vellmar wurde er zudem Zweiter im Hochsprung.  

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Gute Ergebnisse trotz zäher Veranstaltung

Am 13. und 14. Juni beherbergte das frisch fertiggestellte Herrenwaldstadion in Stadtallendorf die hessischen Meisterschaften im Blockmehrkampf. Die neue Tartanbahn wurde nur eine Woche zuvor beim Lightning 10k-Meeting eingeweiht und versprach gute Ergebnisse. Mäßiges Wetter und eine abenteuerliche Zeitplanung erschwerten die ganz großen Glanzmomente. Ida Schneider (W13) im Block Wurf und Luisa Schmidt (W12) im Block Sprint/Sprung repräsentierten zwei Bebranerinnen die LGA unter fast 500 Teilnehmern.

Stürmt voran: Ida Schneider
Stürmt voran: Ida Schneider

Los ging es für beide im Hürdensprint. Mit einem eher defensiv gestalteten Rennen gelang Luisa trotzdem eine Zeit nahe der Bestleistung. Sie kam in 11,67 Sekunden ins Ziel. Ida kam von Beginn an gut ins Rennen und spurtete zum Laufsieg in 11,32 Sekunden. Ein gelungener Auftakt. Anschließend trennten sich die Wege, für Luisa ging es direkt weiter an die Sprunggrube, Ida hatte die erste größere Pause. Der recht böhige Wind auf der Außenanlage machte die Anlaufgestaltung zu einer echten Herausforderung. Mit 3,80 Metern konnte Luisa nicht ganz die angepeilte Weite jenseits der vier-Meter-Marke erreichen. 

Luisa Schmidt auf dem Weg zur Bestzeit
Luisa Schmidt auf dem Weg zur Bestzeit

Im Anschluss an die erwähnte Pause war Ida im Diskusring gefordert. Bei kräftigem Gegenwind konnte sie den Diskus nicht ganz passend für diese Bedingungen anstellen. Mit 14,40 Metern gelang ihr trotzdem ein solider Versuch. Nun folgte auch für die 31 Athletinnen des Blocks Sprint/Sprung eine größere Pause. Der eigentlich geplante Hochsprung wurde zurückgestellt, um die freie Sprintbahn zu nutzen. So hatten beide LGAlerinnen die 75 Meter als dritte Disziplin. Mit teils kräftigem Rückenwind flitzten sie zu Bestleistungen. Luisa näherte sich in 11,04 Sekunden der 11-Sekunden Barriere, Ida konnte sie in 10,99 Sekunden erstmals unterbieten.

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Wischer schnappt sich den Titel

Das letzte Mai Wochenende bot mit den Landesmeisterschaften in Darmstadt der Aktiven und der Jugend U16 ein sportliches Highlight der Saison. Mit mehr als 800 Athletinnen und Athleten war die dreitägige Veranstaltung, am Freitagabend gab es bereits die Titelkämpfe im Stabhochsprung, gut besetzt. Mit Emilia Wischer, Johanna Schmidt und Paul Riemenschneider war auch die LG Alheimer gut vertreten. Ähnlich wie im vergangenen Jahr in Gelnhausen waren am Freitag und Samstag sehr sommerliche Bedinungen vorzufienden, am Sonntag jedoch gewitterbedingt immer wieder Wettkampfunterbrechungen. 

Lauert im Block: Paul Riemenschneider (links)
Lauert im Block: Paul Riemenschneider (links)

Paul Riemenschneider trat, wie auch bei den hessischen Hallenmeisterschaften, im Sprint und im Kugelstoßen an. Im Vorlauf verbesserte der Baumbacher seine persönliche Bestzeit deutlich und kam in 12,98 Sekunden ins Ziel. Damit hatte er die zehntschnellste Zeit der Vorläufe inne und qualifizierte sich für die Zwischenläufe. Hier konnte er leider nicht ganz an den vorherigen Lauf anschließen, mit 13,21 Sekunden verpasste er das Finale. Gute fünf Minunten nach dem Zieleinlauf war Paul auch schon wieder im Callroom für das folgende Kugelstoßen gefragt. Das Einstoßen gelang dem JGS-Schüler sehr gut, doch dann konnte er nicht so richtig in den Wettkampf finden. Als Achter zog er knapp in den Endkampf ein, im fünften Versuch gelang ihm dann ein guter Stoß auf 9,73 Meter. Damit schob er sich auf Rang sechs vor und schielte auf den, zu diesem Zeitpunkt nur 27 Zentimeter entfernt liegenden, Bronzerang. Letztlich blieb es bei einem guten sechsten Platz.

LGA-Hessenmeisterin: Emilia Wischer
LGA-Hessenmeisterin: Emilia Wischer
Am Sonntag siegte Emilia Wischer über 800 Meter. Sie verbesserte ihre persönliche Bestzeit auf beachtliche 2:18,14 Minuten. Die noch zur Altersklasse der Jugend U 20 gehörende Athletin aus Bad Hersfeld ließ der Konkurrenz über die beiden Stadionrunden nicht die Spur einer Chance. Unmittelbar nach dem Start setzte sich die Abiturientin an die Spitze des Teilnehmerfeldes und baute ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Auf Platz 2 folgte Sarah Anna Seerden, Frankfurt Athletics, mit 2:18,93 Minuten. Damit brachte sie der LGA den ersten Landesmeistertitel seit dem Speerwurf-Sieg von Carolina Oeste im Sommer 2024 ein. 
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