
Beim Mammutmarsch in Potsdam stellte sich unsere Sportkameradin Kerstin Rubener einer ganz besonderen Herausforderung – und meisterte sie mit beeindruckender Ausdauer. Über unfassbare 75 Kilometer führte die Strecke durch Potsdam und Berlin, vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten, durch die Nacht und immer wieder an die persönlichen Grenzen der Teilnehmer. Kerstin startete gestern um 14:45 Uhr gemeinsam mit vielen weiteren „Mammuts“ auf die lange Strecke. Erst heute Morgen um 5:11 Uhr erreichte sie erschöpft, aber überglücklich das Ziel. Ihre reine Gehzeit betrug starke 13 Stunden und 4 Minuten, die Gesamtzeit lag bei beeindruckenden 14 Stunden und 35 Minuten. Der Weg führte unter anderem vorbei am Olympiastadion, dem Strandbad Wannsee und weiteren bekannten Orten rund um Berlin und Potsdam. Gerade die Mischung aus Natur, Großstadtflair und der besonderen Atmosphäre einer Nachtwanderung machte den Mammutmarsch zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Der Mammutmarsch gilt als eines der bekanntesten Extremwander-Events Deutschlands. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern vor allem um Durchhaltevermögen, mentale Stärke und den Willen, auch dann weiterzugehen, wenn die Beine eigentlich nicht mehr wollen. Viele Teilnehmer sind stundenlang bis tief in die Nacht unterwegs – eine echte Herausforderung für Körper und Kopf. Auch wenn nun erst einmal einige Tage Regeneration nötig sind – inklusive der unvermeidlichen Blasen an den Füßen – überwiegt natürlich der Stolz auf das Erreichte. Denn 75 Kilometer zu Fuß durch Tag und Nacht zu bewältigen, ist definitiv Ausdauersport der besonderen Art.
Wir gratulieren Kerstin ganz herzlich zu dieser außergewöhnlichen Leistung!
