Das Schülerhallensportfest in Bad Sooden-Allendorf markiert das Ende der Hallensaison für die LG Alheimer. In BSA stellte die LGA mit 15 jungen Sportlerinnen und Sportlern ein beeindruckendes Team auf. Mit 21 Podestplatzierungen und insgesamt acht Siegen war nicht nur die Menge, sondern auch die Leistungen beeindruckend. Dabei besonders zu erwähnen sind Milla Störbrauck und Luisa Schmidt, die sich den Wettbewerben in allen fünf Disziplinen gestellt haben. Vom Sprint über den Hürdenlauf, den Weit- und Hochsprung sowie dem Kugelstoßen waren die beiden erfolgreich unterwegs.
Einen Doppelsieg fuhr Paul Riemenschneider ein. Der JGS-Schüler konnte sich im Sprint knapp gegen Samuel Schulz (SSC BSA) durchsetzen und siegte in 8,24 Sekunden. Das Kugelstoßen gewann er mit mehr als zwei Metern Vorsprung, wobei 9,93 Meter zugleich eine neue persönliche Bestweite bedeutete.

Für Milla Störbrauck hat sich der Trainingsfokus auf den Hürdenlauf in den letzten Wochen bezahlt gemacht. In 11,26 Sekunden siegte sie vor Maya Mlodawski (11,34 Sekunden) in der W13. Debütantin Lynn Freitag lief trotz eines Strauchlers an Hürde zwei in 12,68 Sekunden auf Rang vier. Mit Luisa Schmidt und Ella Dobriczikowski zeigten auch die W12erinnen einen gelungenen Einstieg in den Hürdenlauf. In 11,75 Sekunden beziehungsweise 12,23 Sekunden machen die beiden Bebranerinnen Freude auf mehr. Dazu haben sie bereits erste Wettkampferfahrung im Kernelement des Blockmehrkampfes gesammelt.

Einen besonderen Leckerbissen an diesem langen Wettkampftag war der Hochsprungwettbewerb der weiblichen U14. Große technische Fortschritte brachten Sarah Petersohn (W12) eine Leistungssteigerung auf 1,20 Meter. Das sind zwölf Zentimeter mehr als bei ihrer bisherigen Bestleistung. Nach ganzen acht übersprungen Höhen waren die 1,24 Meter ein Müh zu hoch für Lynn Freitag. Mit 1,20 Metern zeigte sich aber auch hier ein gelungenes Debüt. Luisa Schmidt (W12) blieb mit 1,24 Metern etwas unter ihren Möglichkeiten, auch die Routiniers Maya Mlodawksi und Milla Störbrauck (beide W13) konnten mit 1,32 Metern nicht ganz zufrieden sein.

Dass Carla Gerlach den Hochsprung gewinnen würde, durfte man bereits im Vorfeld erahnen. Dass sie 1,40 Meter springen kann, war ebenfalls bereits bekannt. Doch die Rotenburgerin schraubte sich im zweiten Versuch auch über 1,44 Meter und ist damit im HLV nun auf Rang zehn der Bestenliste. Mit 4,04 Metern im Weitsprung zeigte sich, dass sie auch hier ein Sprungtalent ist. Die drei Buchstaben „ogV“ sind in der Leichtathletik nicht beliebt, denn ohne gültigen Versuch möchte niemand gern einen Wettkampf abschließen. Bereits zwei Mal musste Milla Störbrauck dieses unschöne Ergebnis in 2026 hinnehmen, umso größer war die Freude über eine neue Bestleistung im Weitsprung. Mit 4,23 Metern pulverisierte sie ihre alte Bestmarke und verschob diese um fast 40 Zentimeter. Auch ihre 7,34 Meter im Kugelstoßen sind solide, reichten aber in BSA nur für Rang vier. Dicht dahinter Carla Gerlach mit 7,22 Metern. Emily Holzhauer verbesserte ihre Bestleistung im Ring auf 5,68 Meter

Ebenfalls im Club der Vier-Meter-Springerinnen sind Luisa Schmidt und Ella Dobriczikowski. Mit 4,20 und 4,11 Metern belegten sie die Plätze zwei und drei. Als frisch aufgestiegene Athletinnen der W12 liefen sie erstmals 60 Meter. Dabei siegte Ella Dobriczikowski in starken 9,02 Sekunden nicht nur in ihrem Lauf, sondern setzte sich an die Spitze der insgesamt 19 Starterinnen. Mit Rang vier kann auch Luisa Schmidt sehr zufrieden sein, das Podium verpasste sie mit ihren 9,14 Sekunden nur um zwei Hundertstel.

Auch in der Altersklasse der jüngsten, der U12, war die LGA vertreten. Til Sandrock startete in der M11, sein bestes Einzelergebnis war Platz drei im Hochsprung. Einen ganz kuriosen Lauf gab es in der M10 zu sehen. Bahn 2 Oscar, Bahn 3 Oscar, Bahn 4 Lias und Bahn 5 Lias?! Tatsache, denn jeder der Jungs hatte einen Namensvetter im Lauf. Die 50 Meter hatten für unseren Oscar Buchenau und unseren Lias Holzhauer den besseren Ausgang, sie wurden Erster und Zweiter. Sowohl im Weitsprung als auch im Hochsprung belegten sie ebenfalls jeweils die ersten beiden Plätze.
Bei den jüngsten Mädchen war neben den Chamoun-Zwillingen Angelina und Lilijana auch Aurelia Bozoglan aktiv und zeigten im Sprint und im Weitsprung ihr Können.
Neben den einzeln hervorgehobenen Leistungen dieses Tages gab es noch viele weitere, die ebenso zu beachten sind. Insgesamt 47 Ergebnisse in einen Artikel unterzubringen ist allerdings sehr herausfordernd, alle Ergebnisse – auch die bislang nicht genannten –sind hier abrufbar: https://red.laportal.net/Competitions/Resultoverview/18404






























