Vier Titel bei den Regionalmeisterschaften

Alle Jahre wieder gibt es nordhessische Hallenmeisterschaften in Bad Sooden-Allendorf. Alle

Jahre wieder nimmt die LG Alheimer an den Meisterschaften teil. Das Abschneiden bei der

Ausgabe von 2026 war allerdings alles andere als gewöhnlich. Gleich vier Titel konnte das Team-LGA erringen, mehr waren es zuletzt 2019. Besonders erfreulich war das gute Abschneiden von Carla Gerlach, Milla Störbrauck und Leonie Steube, die als W13 Athletinnen in der W14 hochstarteten. 

Leonie Steube (31) im Duell um die Podestplätze
Leonie Steube (31) im Duell um die Podestplätze

Den Anfang machte am Vormittag Leonie Steube. Sie stellte sich dem größten Feld des Tages, 27 Athletinnen traten in der W14 im Weisprung an. Sie zeigte eine klasse Serie und sprang mit 4,34 Metern im dritten Versuch in den Endkampf. Dort steigerte sie sich in jedem Versuch und verbesserte ihre Bestleistung auf 4,52 Metern. Damit erreichte sie einen guten fünften Platz. Im Sprintvorlauf sicherte sich die Rotenburgerin den Finaleinzug. Teamkollegin Milla Störbrauck konnte sich mit 8,96 Sekunden für das B-Finale qualifizieren. Hier liefe Sie nach einem guten Start in 8,99 Sekunden auf den vierten Rang. Leonie Steube konnte mit ihren 8,61 Sekunden die „Großen“ ärgern und schnappte sich mit einem tollen Lauf den Bronze-Rang.

 

 

Neu im Club der sieben-Meter-Stoßerinnen sind Carla Gerlach und Leonie Steube. Mit 7,02

im sechsen Versuch durchbrach auch Leonie Steube als achte diese Marke. Carla Gerlach

war das mit 7,17 Metern bereits im ersten Versuch gelangen. Sie wurde sechste. Milla

Störbrauck schielte auf die Medaillen-Ränge, doch dabei blieb es. Mit 7,32 Metern wurde sie

vierte.

 

 

 

LGA Doppelsieg: Carla Gerlach und Milla Störbrauck glänzen im Hochsprung
LGA Doppelsieg: Carla Gerlach und Milla Störbrauck glänzen im Hochsprung

Zahlreiche Abmeldungen schrupften das Teilnehmerfeld im Hochsprung der W14 auf nur vier Athletinnen zusammen. Die Chance nutzen Milla Störbrauck und Carla Gerlach sofort. Beide behielten bis 1,35 Meter eine weiße Weste und machten bei 1,40 Metern den Sieg unter sich aus. Im zweiten Versuch übersprang Carla Gerlach 1,40 Meter, stellte ihre Bestleistung aus dem vergangenen Sommer ein und siegte. Für 1,43 Meter sollte es noch nicht ganz reichen, im zweiten und dritten Versuch scheiterte die JGS-Schülerin hier denkbar knapp. 

Der am meisten dekorierte LGAler des Tages war Paul Riemenschneider. Im 60 Meter Vorlauf der M 14 war er noch der drittschnellste, im Finale gelang ihm die Überraschung. Er zog an Carl-Philipp Seifert (Eintracht Baunatal) und Luke Junghans (Ski-Club Meißner) vorbei und siegte in 8,25 Sekunden. Sehr unglücklich verlief der Weitsprung, zweimal knapp und einmal deutlich drüber lautete das Urteil des Kampfgerichts am Brett. Ohne gültigen Versuch verpasste er das Finale. Später war er mittendrin im spannendsten Kugelstoß-Wettbewerb des Tages. Mit 9,69 Metern setzte er sich im zweiten Versuch vorerst an die Spitze. Im letzten Versuch steigerte er sich noch einmal auf 9,76 Meter, jedoch stieß Richard Gerber (TSV Remsfeld) mit 9,84 Metern noch etwas weiter und entriss ihm den Sieg. Bronze holte sich der Hessenmeister im Kugelstoßen, Paul Faupel (LG Reinhardswald).

Mit Charlotte Buchenau und Hannah Aslan gingen auch zwei U18-Athletinnen für die LGA an

den Start. Charlotte Buchenau sicherte sich im Hochsprung mit 1,30 Metern Rang sieben.

Mit 4,45 Metern kam Hannah Aslan als fünfte nicht ganz in schlagweite in den Kampf ums

Podium. Ganz anders im Sprint. Gegenüber ihrer Vorlaufzeit steigerte sie sich im Finale um

 

sechs hundertstel und sprintete auf Rang drei.

 

Mit nur zwei Startern war die LGA bei den Aktiven knapp besetzt, dennnoch waren beide Athleten erfolgreich. Den Titel im Kugelstoßen errang Uwe Krah. Eigentlich M60-Athlet, wuchtete er die Männerkugel auf 9,82 Meter und meldet für die Hessischen Masters-Meisterschaften, am kommenden Wochenende, Titelambitionen an.

 

Auf der Sprintbahn lief Luca Kunkel 7,55 Sekunden über 60 Meter, Trainer Hans Joachim Löffler und er waren sich einig, dass aktuell aufgrund des verringerten Trainingsumfangs nicht viel mehr möglich ist. Auf den Finallauf verzichtete er, um sich auf dem Weisprung zu fokussieren. Und das mit Erfolg, direkt im ersten Versuch gelang ihm mit 6,87 Metern die Siegesweite.

Alle Ergebnisse aus Bad Sooden-Allendorf sind hier einsehbar: https://red.laportal.net/Competitions/Resultoverview/18308